Wirtschaften in der Halbwüste

Bundesgeschäftsführer Georg Abel besuchte in den letzten Tagen die Dabis-Farm im Süden Namibias. Der Familienbetrieb in 4. Generation setzt unter der Leitung von Michelle und Jörg Gaugler nicht nur bei der Energie- und Wasserversorgung konsequent auf Nachhaltigkeit. Aufgrund der Lage in der Halbwüste ist beispielsweise ein Bodenmanagement auf der 180 qkm großen Farm notwendig...

So werden für die Schafhaltung nur 7% der Fläche gleichzeitig genutzt, 93% können sich so erholen und haben ungenutzte „Ruhezeiten“ von fast drei Jahren. Die Versorgung der 12 Zimmer großen Gästefarm, die 10 Kilometer nördlich von Helmringhausen liegt, erfolgt zu rund 90%  von der eigenen Farm, u.a. aus einem großen Garten. Selbst Feigenkakteen werden u.a. für Saft und Marmelade genutzt. Der Strom kommt zu 100% aus Solar, Speicherkapazitäten sichern die 24-stündige Versorgung. Unerwarteter Clou ist allerdings die Fischerzeugung: In großen Becken wird der Afrikanische Wels gehalten. Der Fisch ist ein richtiger Allesfresser, so können Abfälle aus Garten und Haushalt verfüttert werden, der Fisch ist zudem besonders proteinreich. Das nährstoffreiche Wasser wird zur Düngung der angrenzenden Pflanzen (Bananen, Papaya..) genutzt, auf eine chemische Düngung kann so verzichtet werden. Das Ganze finden in einem großen Gewächshaus statt. Die in der Nacht von Wasser abgegebene Wärme schützt die Pflanzen im namibischen Winter, der durchaus Frosttemperaturen aufweist.

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