Faire Tannenbäume

Verziert durch Lichterkette, Lametta oder Figuren - Weihnachtsbäume schmücken Wohnungen, Kirchen und Plätze. Rund 30 Millionen werden pro Jahr allein in Deutschland verkauft. Auch beim Baumerwerb haben Verbraucher die Wahl zwischen unterschiedlichen Qualitäten. Mit Abstand beliebtester Weihnachtsbaum ist deutschlandweit die Nordmann-Tanne, besonders gefragt sind hierzulande Baumgrößen bis zwei Meter. Der mächtige, immergrüne Baum ist vor allem im Kaukasus heimisch. Wichtigster Baumproduzent in Mitteleuropa ist Dänemark, das rund fünf Millionen Bäume exportiert. Die Samen für die Nordmann-Tannen stammen aufgrund ihrer besonderen Qualität größtenteils aus Georgien. Im September werden dort die Zapfen gepflückt, oft von ungelernten, nicht versicherten und schlecht entlohnten Arbeitskräften, die häufig ungesichert in die bis zu 30 Meter hohen Baumwipfel klettern. Faire Arbeitsbedingungen und ausreichender Arbeitsschutz bei der jährlichen Samenernte ist das Ziel der dänischen Stiftung "Fair Trees". Dazu gehören ein mehrtägiges Klettertraining mit Prüfung, Erste-Hilfe-Kurse und eine professionelle Kletterausrüstung. Faire Löhne, eine Unfallversicherung in der Saison sowie eine jährliche Krankenversicherung für die Familie der Pflücker gehören zu den weiteren Standards der Stiftung, die Mitglied bei Fair Trade Dänemark ist. Diese fairen Tannenbäume sind hierzulande in den rund 330 toom-Baumärkten erhältlich. Alle Nordmann-Tannen werden in diesen Baumärkten mit dem PRO-PLANET-Label, dem Zeichen für nachhaltigere Produkte, gekennzeichnet. toom-Baumarkt verpflichtet sich, für jede verkaufte Tanne einen Baum aus fairer Ernte zu pflanzen. Verbraucher können mit dem Kauf dieser Nordmann-Tannen einen eigenen Beitrag zu Gesundheit, Bildung und Entwicklung in Georgien leisten.


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