Sicher krankenversichert auf Reisen

VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. gibt Tipps für die Urlaubssaison

Berlin, 26. Juli 2013. August und September sind beliebte Reisemonate, im Oktober stehen die Herbstferien vor der Tür. Mit ins Gepäck gehören Informationen zum Krankenversicherungsschutz und Adressen vor Ort. So können Urlauber im Ausland bei Erkrankungen schnell und sicher reagieren. Die neue Broschüre "Patientenrechte" der VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps für unvorhergesehene und geplante Behandlungen im In- und Ausland.

"Wer gesetzlich krankenversichert ist, kann im Urlaub in der Europäischen Union sowie in der Schweiz, in Norwegen, Liechtenstein und Island bei akuten Erkrankungen in der Praxis oder Klinik die Europäische Krankenversicherungskarte vorlegen. Sie ist auf der Rückseite der deutschen Versichertenkarte zu finden. Er wird dann nach den geltenden Regelungen des jeweiligen Landes wie vor Ort lebende gesetzlich versicherte Personen behandelt", erläutert Alexandra Borchard-Becker, Fachreferentin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. Voraussetzung ist wie in Deutschland, dass der gewählte Arzt oder das Krankenhaus vom Krankenversicherungssystem des jeweiligen Landes zugelassen sind. Jedoch können die Regelungen im Urlaubsland von denen zu Hause abweichen. "Es kann vorkommen, dass der Patient die Behandlung zunächst selbst bezahlen muss und die Kosten erst später von der Krankenkasse erstattet werden", so die Fachreferentin. Hinzu kommt, dass in dem betreffenden Land höhere Eigenanteile für Behandlungen vorgeschrieben sein können, die im Nachhinein nicht übernommen werden.

"Eine private Auslandsreisekrankenversicherung kann den gesetzlichen Versicherungsschutz ergänzen und kommt bei Erkrankungen am Urlaubsort für Kosten auf, die nicht durch die gesetzlichen Krankenversicherungen abgedeckt sind. Dazu gehört z. B. der Krankenrücktransport nach Deutschland", sagt Borchard-Becker. Empfehlenswert sind sie für Reisen in Länder außerhalb Europas, da hier sonst im Krankheitsfall kein Versicherungsschutz besteht und notwendige medizinische Leistungen aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Die Fachreferentin empfiehlt: "Fragen Sie nach Adressen von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten vor Ort, z. B. bei Ihrer Krankenkasse oder  Automobilclubs oder schauen Sie im Serviceteil von aktuellen Reiseführern nach".

Das 24-seitige Themenheft "Patientenrechte" der VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über die Rechte und Plichten von Ärzten und Patienten vor und während der Behandlung und das Vorgehen bei möglichen Behandlungsfehlern. Es kann für 4,00 Euro (inkl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder derzeit für 0,99 Euro heruntergeladen werden.

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