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Holzkohle aus Namibia

Berlin. Namibia hat ein riesiges Problem: Wertvolles Weideland für Vieh und Wild ist derart dicht mit Büschen zugewachsen, dass darunter kein Gras mehr wachsen kann. Das südwestafrikanische Land leidet derzeit unter der schlimmsten Dürre seit 31 Jahren, die Farmer bis an den Rand des Ruins treibt. Unzählige Tiere finden kein Futter und verenden.

Seit Jahren wird der Busch im ohnehin trockenen Namibia bereits bekämpft, hauptsächlich die Hakendornakazie, aber auch die Kerzenakazie, der Farbkätzchenstrauch und die Blutfruchtbäume. Verlorenes Weideland will man so zurückzugewinnen, indem aus diesen Arten Holzkohle hergestellt wird. Die Holzkohleproduktion trägt auch zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen bei. Zudem dient die Holzkohleproduktion der Armutsbekämpfung, da hier ungelernte Arbeitskräfte ein Einkommen für sich und ihre Familien generieren können. Ein weiteres Problem der Verbuschung ist, dass die Grundwasserreserven nicht vollständig aufgefüllt werden können, weil die vielen Büsche mit ihrem weitverzweigten flachen Wurzelnetz das Regenwasser schneller aufnehmen, als dieses in den Boden dringen kann. Die FSC-zertifizierte Holzkohle aus Namibia ist in Deutschland (u.a. bei ALDI) erhältlich und wird von der DHG Vertriebs- und Consultinggesellschaft angeboten. Das Familienunternehmen vom Niederrhein hat auch einen Produktionsort in Otjiwarongo, rund 250 Kilometer nördlich der Hauptstadt Windhuk. Mehr Informationen enthält die aktuelle Ausgabe von Verbraucher konkret, dem Verbrauchermagazin der VERBRAUCHER INITIATIVE. Interessierte können den Artikel herunterladen.

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